Blicke DIE LAGE IST SCHLIMMER
BLICKE AUS DEM RUHRGEBIET

"blicke" AUS ESSEN

In Anwesenheit einiger Filmemacher
Filmstudio Glückauf
17:30 Uhr
Eintritt: 6,-€ / erm. 5,-€

Kurzfilme von Essener Filmemacher/innen, die bei „blicke“, dem regionalen Filmfestival für Video, Film- und Medienkunst im Ruhrgebiet gezeigt wurdehn – mit Gästen

Die Lage ist schlimmer als die Leute glauben von Isabel Hernandez (2007 ı 10 Min.)
Eine Einstellung zum Alltag.

Die Kinetik der Gefühle von Werner Biedermann (2010 ı 5 Min.)
Augenkontakt und das Betrachten von Bewegung: eine Verständigungsform, die dem Kino nahe ist. Found footage. 

Erzählung einer Geschichte (Tanzende Toranj II) von Amen Feizabadi (2011 ı 8 Min.)
Als ich zum ersten Mal aus der Lücke des Toranj hinüber sah, kamen mir Bilder in den Sinn – und die Handy-Aufnahmen von Demonstranten in Iran. 

Glas von Erwin Wiemer (2008 ı 8 Min.)
Bei der Flachglasherstellung werden aus Produktionsgründen große Mengen an Glasscheiben produziert, nur um krachend und scheppernd wieder zerstört zu werden.

Scan-Twist v/s Sophisticated Picasso, Bum, Bum von Bernward Schilke (2007 ı 4 Min.)
Ein Flachbettscanner verleibt sich seine Umgebung ein. Neue Kombinationen des Alltags sind möglich.

Grid von Sabine Bürger (2011 ı 12 Min.)
Stromnetz, Raster, Gitter, Geflecht. Die statische Geometrie bricht auf und weicht neuen, sich stetig verändernden Beziehungsformationen. Bildgedanken zur Struktur einer digital vernetzten Welt.

Die Vier Minuten Ecke von Toto Regus (2003 ı 17 Min.)
17 Minuten und 20 Sekunden mit Willi.

Und wenn wir dann im Himmel sind von Daniela Risch (2008 ı 4 Min.)
Alles begann hoffnungsvoll. Die Möbel erzählen eine Familiengeschichte zu Ende.

Spuren von Sebastian Fritzsch (2009 ı 23 Min.)
Eine kurze Liebe im Fadenkreuz der Ausländergesetze.

Bierdeckel von Jochen Renz (2011 ı 2 Min.)
Ein zappeliger Filmstreifen aus ca. 100 bemalten Bierdeckeln und 1.100 Einzelfotos.

Gedreht und produziert im Ruhrgebiet