NRW Kinotag 2015 > Bielefeld

BOY 7

Kamera Filmkunsttheater

19:00 Uhr 

Eintritt: 9,50 € • erm. 8,00 € • Kino-Pass: 7,50 € • Kino-Pass erm. 6,00 € Kind -14j: 5,- €

 

D 2015 104 Min. • FSK 12 • Regie: Özgür Yildirim • Mit: David Kross, Emilia Schüle, Ben Münchow

Ein junger Mann kommt mitten in der Nacht auf den Gleisen in einem U-Bahn-Tunnel zu sich. Weder erinnert er sich an seinen Namen, noch weiß er, wie er dorthin gekommen ist. Als er sich plötzlich auf einem Fahndungsbild entdeckt, begreift er, dass sein Leben in höchster Gefahr ist. Doch zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit, denn seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. Unverhofft findet er ein Tagebuch, verfasst in seiner eigenen Handschrift und scheinbar der Schlüssel zu allem. Als schließlich auch noch eine junge Frau auftaucht, die wie er eine Brandwunde an der linken Hand hat, beginnt eine gefährliche Reise in die Vergangenheit. Mit jedem weiteren Puzzlestück enthüllt sich eine abgründige Verschwörung, die sich in höchste gesellschaftliche Kreise zieht...

Produziert von action concept (Köln)

Drehort u.a. Köln und Umgebung


WAS HEISST HIER ENDE? - Der Filmkritiker Michael Althen

Lichtwerk im Ravensberger Park

17.00 Uhr

Eintritt: 9,50 € • erm. 8,00 € • Kino-Pass: 7,50 € • Kino-Pass erm. 6,00 € Kind -14j: 5,- €

 

D 2015 • 120 Min. • Regie: Dominik Graf

Dominik Grafs Essayfilm "Was heisst hier Ende?" beschreibt die Suche nach Spuren, Splittern und Spiegelungen des Schaffens von Michael Althen, der im Jahre 2011 viel zu früh verstarb. Der Filmkritiker Althen hat mit offenen Sinnen Filme gesehen und sich liebend gerne von ihnen verführen lassen. Umgekehrt wiederum hatten seine Texte, seine Wahrnehmungen, all die Begegnungen mit ihm, großen Einfluss auf andere - auf Kritiker, Filmemacher und Kinogänger gleichermaßen, darunter sicherlich Tom Tykwer, Christian Petzold, Doris Kuhn, Claudius Seidl oder Wim Wenders. Gleichzeitig ist dieser Film auch eine einzigartige Liebeserklärung ans Kino. Denn so gekonnt wie Althen hat es kaum jemand sonst verstanden, die Magie des Films ins Leben zu übertragen.

Regisseur Dominik Graf ist Professor für Spielfilmregie an der ifs Köln